Was erwartet mich vor einer Fetisch Cam? Was ist überhaupt ein Fetisch und wie kann ich meinen Ausleben? Hier findest du alles zum Thema. Als Fetischismus wird die sexuelle Erregung und Befriedigung durch Ersatzobjekte bezeichnet. Hierbei wird eine Person nur durch bestimmte Objekte stimuliert und ist auf diesen (oder mehrere) Gegenstände sexuell fixiert– der Geschlechtsverkehr wird überflüssig. Ist es der Person nicht mehr möglich, ohne diesen Gegenstand erregt zu werden, kann er sich zur behandlungsbedürftigen Psycho- Störung entwickeln.

Vor der Fetisch Cam werden im Grunde genommen alle denkbaren Fetische auf Wunsch bedient. Seinen Ursprung findet der Fetisch in der Verehrung lebloser Gegenstände bei Naturvölkern. Diese gingen davon aus, dass Gegenstände übernatürliche Kräfte haben können. Warum ein bestimmte Gegenstand sexuell erregend wirken kann und wann in der Entwicklung eines Menschen dieser Gegenstand geprägt wird ist bis heute ungeklärt. Eine weit verbreitete Theorie nimmt an, dass er in frühester Jugend entsteht, indem der spätere Fetisch zufällig während einer der ersten sexuellen Empfindungen im Leben eines Menschen präsent sei. Weit verbreitete Fetische sind Kleidungsstücke (Schuhe, Strümpfe, Strumpfhosen, Lederkleidung, Uniformen), die vor der Fetisch Cam zum Einsatz kommen. Entscheidend kann auch sein, ob die Kleidung schon getragen wurde oder wer der Vorbesitzer war. Seltener anzutreffende Fetische sind sog. „kleiderergänzende“ Objekte wie z.B. Gipsverbände, Prothesen, Haare oder auch Angewohnheiten wie Rauchen als Fetisch dienen. Ferner üben aufblasbare Dinge einen Reiz aus, beim „Luftballonfetisch“ wird die Eigenart des Ballons zu platzen als sexuell stimulierend empfunden.  Jeder Gegenstand kann prinzipiell als Fetisch verehrt werden. Ein weit verbreiteter Fetisch, der gerne vor der Fetisch Cam ausgelebt wird, ist jegliche Spielart der Klinikerotik. Es handelt sich um eine der unzähligen Spielarten aus dem BDSM-Bereich, bei der im Rahmen eines Rollenspiels Szenen aus ärztlichen Behandlungen oder Krankenhausaufenthalten nachgespielt werden. Der Begriff Nursing leitet sie aus dem englischen „Nurse“ = Krankenschwester ab.

Oftmals besteht ein Zusammenhang mit materiellem Fetischismus, sprich das Material der Kostüme (meist Gummi oder Latex) wirkt sexuell stimulierend.  Die „Behandlung“ erstreckt sich – wie bei einem richtigen Arztbesuch – vom Legen eines Katheters, über gynäkologische Untersuchungen, der Gabe von Zäpfchen bis hin zu simulierten Operationen. Derlei Spielarten sollten ausschließlich von ausgebildeten Fachkräften in seriösen Sexkliniken praktiziert werden. Wer zuschauen möchte, ohne direkt vor Ort zu sein, findet garantiert die richtige Fetisch Cam für diese Sexspielart. Doch was genau fasziniert daran? Viele Menschen (besonders Männer) empfinden den Gedanken, einer Frau völlig ausgeliefert zu sein, als äußerst lustvoll. Das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem Arzt reizt sie sexuell.  „Herr Doktor, wird es weh tun?“ Was passiert mit mir, was macht der Arzt als nächstes? Diese Ungewissheit kitzelt die Fantasien vieler Menschen.  Dazu spielt der Masochismus hierbei eine große Rolle: Sich spielerisch Schmerzen zufügen zu lassen z.B. in Form von Spritzen oder Klistieren, unangenehme Untersuchungen mit gynäkologischen Instrumenten spielt bei diesen Fetisch eine große Rolle. Woher dieser Fetisch stammt, weiss man nicht genau. Die ersten Rollenspiel-Erlebnisse dieser Art hatten ihren Ursprung in England.

Kaum ein Fetisch, der nicht im Fetischchat bedient wird. Gummi, Leder und Latex sind ebenfalls beliebte Varianten – oft auch in Maskenform. Langsam nähert sich Maik* (22) seiner Freundin Ina* (23). Maiks trainierter Körper steckt in einem knallroten, hautengen Latex-Body, sein Gesicht wird von einer unheimlichen, schwarzen Latexmaske verdeckt, die nur seinen Mund und die Augen frei lässt. Mit vor Aufregung geweiteten Augen schaut Ina zu Maik hoch, als dieser sich über sie beugt. Seine Augen blitzen durch die engen Schlitze der Maske. Seine Hände umschließen Inas Hüften, eng zieht er sie an sich. Die beiden reden kein einziges Wort miteinander, nur Maiks beschleunigter Atem ist merkwürdig dumpf unter der Gummimaske zu hören … Wilder Sex mit einem Maskierten vor der Fetisch Cam – was erregt daran? Rollenspielfans haben sich geäußert, was beim Sex mit einem Maskierten oder beim Zuschauen eines solchen Szenarios vor der Fetisch Cam so scharf ist.  Häufigste Antwort: Es ist wie Sex mit einem Unbekannten. Das leicht unheimliche und geheimnisvolle einer Gummimaske gibt dabei den Zusatzkick … Der Träger der Maske taucht ab in die Anonymität und lässt sich seiner Identität berauben. So kann man Hemmungen beim Sex viel leichter abbauen und erotische Grenzen ausloten, deren Überschreitung man sich sonst nicht trauen würde. Hinzu kommt, dass Träger von dicht an der Haut liegende Masken das beengte, isolierte Gefühl genießen und so zu einem intensiveren Orgasmus kommen.  Wer sich noch nicht traut, das live auszuprobieren, der kann ja vor der Fetisch Cam erstmal anderen dabei zuschauen …

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